E|NEWS - Das E-Handwerk hat noch Ausbildungsplätze für 2021 frei

Gute Neuigkeiten für A-Zubis: Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind noch Ausbildungsplätze bei Firmen der Elektroniker-Innung Nahe-Hunsrück unbesetzt.

Während sich viele Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie bei der Einstellung zurückhaltend geben, gibt es positive Nachrichten vom E-Handwerk.

Während andere Branchen seit Beginn der Corona-Pandemie von starken Auftragsrückgängen betroffen sind, zeigt sich das E-Handwerk robust. „Die Auftragslage ist im Elektrohandwerk nach wie vor gut“, erklärt Christoph Hansen, Präsident des Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz (FEHR). „Durch ihre Systemrelevanz nehmen die E-Handwerke einen besonderen Stellenwert ein, da die Versorgung von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Sicherheitsorganisationen aufrechterhalten werden muss“, berichtet Hansen.

Positivtrend bei Neuverträgen            
Deutschlandweit haben im vergangenen Jahr über 15.000 Jugendliche eine elektrohandwerkliche Ausbildung begonnen. Etwa 13.000 davon entschieden sich für eine Ausbildung zum/zur Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. In Hessen und Rheinland-Pfalz starteten mehr als 1.600 Jugendliche eine Ausbildung in diesem Beruf.
Auch bei den Abschlüssen setzt sich der Positivtrend fort. Knapp 8.900 Auszubildende haben im vergangenen Jahr ihre e-handwerkliche Gesellenprüfung erfolgreich bestanden. Ähnlich sieht es bei dem Meistertitel aus, der laut dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) inzwischen dem Bachelor-Abschluss einer Hochschule gleichgestellt ist. Hier stieg die Zahl der Gesellinnen und Gesellen mit erfolgreich abgeschlossener Meisterprüfung auf über 2.300. Der Meistertitel eröffnet den Inhabern hervorragende Perspektiven: Sie können ihr eigenes Unternehmen gründen, ein ergänzendes oder weiterführendes Studium anschließen oder Führungsaufgaben in Handwerk oder Industrie übernehmen.

Mit Blick auf die Zukunftsperspektiven weist Hansen darauf hin, dass sich das E-Handwerk als besonders krisenfest erwiesen hat: „Das E-Handwerk war schon immer ein stabiler Arbeitgeber. Selbst in Krisenzeiten werden Mitarbeiter nicht einfach entlassen. Unsere Innungsfachbetriebe halten daher auch während der Corona-Pandemie an der dualen Berufsausbildung fest.“

„Es lohnt sich für junge Leute allemal, noch eine Bewerbung zu versenden“, so Hansen.

Quelle Bild und Text: ArGe Medien im ZVEH GbR

Freie Lehrstellen unter:  http://elektroniker-innung.de/ezubis/

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